Tadahiro Uesugi und die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

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Tadahiro Uesugi

Uesugi ist mein Lieblingsillustrator. Ich finde Kunderas Buchtitel: „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ beschreibt seine Bilder perfekt.
Irgendwie glaube ich mich erinnern zu können, als Kind die Welt so wahrgenommen zu haben wie sie in Uesugi´s Illustrationen ist: voller Leichtigkeit, Humor und Gelassenheit.

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der Weise ist bescheiden und nicht nur…

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Shri Ganesha gilt in Indien als der Gott der Weisheit und Unschuld. Da er sehr bescheiden ist begleitet ihn nur eine kleine Maus. Letztens hat mir jemand dieses schöne Bild geschickt wo die Symbole, die in den Darstellungen Shri Ganeshas oft auftauchen, erklärt sind. Enjoy! 🙂

Frauen wie Göttinnen

Meine Blog-Freundin Radha, die aus Italien stammt aber seit einigen Jahren in Hong Kong lebt, hat mich aufmerksam auf dieses schöne, traditionell chinesische Kleidungsstück gemacht. Hanfu ist sehr angenehm zum Tragen hat sie mir gesagt und anders als Kimono auch sehr einfach zum Anziehen.

Es fasziniert mich immer wieder wie die traditionellen Kleider die Schönheit einer Frau unterstreichen. Sie lassen Frauen wie Göttinnen aussehen oder im Falle des Hanfus wie kostbare Blumenblühten. Und die Männer wie Männer. Hanfu bringt es sogar fertig auf einer Frau weiblich auszusehen und auf einem Mann männlich 🙂

Radhas Blog ist voller Inspiration und frischer, orgineller Ideen. Und was mir besonders gefällt sie bringt einem den Alltag in Hong Kong näher. Man findet auch allerlei Interessantes über die Chinesische Kultur.

Link: Boundless Inspiration

Meine Lieblingsartikeln von ihr:
Tao is here
Chinese Essence
Cooking does really make people queens and kings
Green Souls of the World
Silent Worrior´s notes on the weekend
und vieles mehr

Wer sich noch mehr von den schönen Hanfus anschauen möchte kann diesen Blog besuchen. Die Fotos stammen von dort. Man kann sich sogar einen Hanfu bestellen wenn man chinesisch kann 🙂

hey, bist du cool?


David

Wir sind umgeben von Coolness. Dies kann cool sein oder jenes, dieser Mensch, jenes paar Schuhe, dieser Ort, jenes Buch. Coolness lächelt uns von Plakatwänden an und Topdesigner versuchen uns ihre nonchalante, meist untragbare Mode (teuer) zu verkaufen.

Doch letztendlich entscheidet jeder selbst nach seinen ganz eigenen, undurchschaubaren Kriterien was für ihn/sie cool ist oder nicht.

Cool oder nicht cool ist dabei aber gar nicht so relativ. Alle Gegenstände, Menschen, Orte, ja sogar Klamotten! 🙂 haben coole oder warme Vibrationen – ganz unabhängig von unserer Meinung darüber. Cool ist alles was der Wahrheit entspricht (auch die Wahrheit ist kein relatives Begriff) und was die Menschen in ihrer Entwicklung, Schönheit ihres Wesens etc fördert.

Shri Mataji hat eine einfache Methode entwickelt wie man Vibrationen fühlen kann und hat sie allen Menschen geschenckt, damit wir endlich aufhören können im Kreis zu laufen.

Damit man Vibrationen fühlen kann, muss man zunächst die Selbstverwirklichung bekommen. Als erstes fühlen wir dann den Zustand unseres eigenen Subtilen Systems auf den Händeflächen (ob wir cool sind oder nicht quasi)… später dann mit ein bisschen Übung, oder auch ohne (je nach dem Zustand unseres Systems) können wir die Vibrationen eines jeden Menschen und jedes Gegenstandes fühlen.

Ist das nicht cool?

Bescheidenheit in chinesischer Tradition


Leela

Es gibt Bücher, die man einmal liest und nie wieder zu ihnen zurückkehrt und es gibt Bücher, die einen das ganze Leben lang begleiten. I Ging ist für mich so ein Buch. Damit bin ich in einer guten Gesellschaft 🙂 Konfuzius war angeblich von dem Buch so fasziniert, dass er am Ende seines Langen Lebens bedauert hat, er hätte nicht mehr Zeit zur Verfügung gehabt um das Buch zu studieren.

Das Buch wurde immer wieder bearbeitet und um neue Komentare erweitert. Man kann also sagen, dass ein grosser Teil chinesischer Waisheit drinnen steckt.

Hier eine Kostprobe:

„Das Gesetz des Himmels macht das Volle leer und füllt das Bescheidene: wenn die Sonne am höchsten steht, muss sie nach himmlischem Gesetz dem Untergang zu, und wenn sie am tiefsten unter der Erde ist, geht sie einem neuen Aufstieg entgegen. Wenn der Mond voll ist nimmt er nach dem selben Gesetz ab, und wenn er leer ist, nimmt er wieder zu. Dieses himmlische Gesetz wirkt sich auch in den Schicksalen der Menschen aus. Das Gesetz der Erde ist das Volle zu verändern und dem Bescheidenen zuzufliessen: die hohen Berge werden von den Wassern abgetragen und die Täler aufgefüllt. Das Gesetz der Schicksalsmächte ist, dem Vollen zu schaden und dem Bescheidenen Glück zu spenden. Und auch die Menschen hassen das Volle und lieben das Bescheidene“.

Interessanter Link

Hab die Gedanken beim Malen verloren :)


Leela

Warum ist es besser zumindest ab und zu gedankenfrei zu sein? Und warum fällt es den meisten von uns so schwer? Ich muss gleich am Anfang anmerken, dass gedankenfrei zu sein etwas völlig anderes ist als gedankenlos zu sein. So schwierig und selten das eine, so einfach und heufig das andere 🙂

Mach einen Experiment und versuche 2 minuten lang an absolut nichts zu denken.

Und hat´s geklappt? Wenn ja gratuliere. Du bist wahrscheinlich einer jener äusserst seltenen Exemplare, die ihre Gedanken unter Kontrolle haben. Wenn nicht, macht auch nichts, es ist wie gesagt gar nicht so einfach.

Was passiert mit uns wenn wir gedankenfrei sind?
10 minuten gedanken frei zu sein ist als würde man aus einem zwei-wöchigen Erholungsurlaub zurückkommen. Der ganze parasympatische Nervensystem entspannt sich, die Energie fliesst verstärkt durch unser System und wir sind frisch und leicht. Ein Gefühl der Freude und inneren Friedens stellt sich ein. Man kann sagen, dass wir in diesen 10 minuten in der Realität sind.

Soll das heissen, dass die Mehrheit der Menschen die meiste Zeit in der Illusion lebt?
Nun, ja!

Wie wird man gedankenfrei?
Die Voraussetzung dafür ist die Selbstverwirklichung. In dem Moment wo die Kundalini über das Zentrum auf der Stirn (Agya Chakra) steigt werden wir gedankenfrei. Es ist so als würde man mit dem Flugzeug fliegen. Man fliegt zunächst durch eine Wolkendecke und dann auf einmal ist nichts als ein blauer ruhiger Himmel, alle Wolken liegen unter uns. Wenn wir annehmen, dass in diesem Bild die Wolken für Gedanken stehen, ist es ein ziemlich guter Vergleich.

Was hat das ganze mit dem Malen zu tun?
Beim Malen, Tanzen oder Musizieren kommt man leichter in den gedankenfreien Zustand. Nehmen wir zum Beispiel einen Musiker. Wenn er ständig daran denkt welche Note als nächstes kommt oder vielleicht an Noten, die er bereits gespielt hat, ist er wahrscheinlich noch ein Anfänger und seine Musik wird nicht gerade eine Begeisterungswelle auslösen.
Genauso ist es beim Malen. Man ist ganz im Hier und Jetzt.

Mein Mann und ich besuchen seit einigen Wochen einen Aquarellekurs. Und jedes Mal wenn wir aus dem Atelier raus sind, sind wir frisch und entspannt. Auch wenn ein stressiger Arbeitstag hinter uns liegt.

Ich kann jedem nur empfehlen damit seine Erfahrungen zu machen. Gedankenfreiheit ist eine jener Dinge auf die wir glauben leicht verzichten zu können, weil wir nicht wissen wie schön es ist. Wissen wir es einmal, können wir auf sehr viele andere Dinge verzichten, aber nicht mehr auf diesen Zustand der Freude und des Inneren Friedens.

Wer mehr zu diesem Thema lesen möchte, hier ist ein sehr interessanter LINK.

Meditation und Kreativität

Kunst hat viel mit Wahrnehmung zu tun. Ich habe bemerkt, dass sich meine Wahrnehmung seitdem ich Sahaja Yoga praktiziere verändert hat. Auch der Wunsch nach künstlerischem Ausdruck ist auf einmal in mir erwacht und seit drei Wochen besuche ich mit meinem Mann einen Aquarellekurs.

Ich habe Ähnliches von sehr vielen Yogis gehört. Manche beginnen auf einmal zu singen, andere ein Instrument zu spielen oder zu tanzen, scheinbar mühelos. Mein Mann zum Beispiel nahm als Teenager Gitarreunterricht. Es langweilte ihn aber schon ziemlich schnell und er gab es auf. Als er zu meditieren begonnen hat, brachte er sich das Gitarrespielen selber bei und ist zu einem, würde ich sagen, ausgezeichetem Musiker geworden.

Aber auch professionelle Künstler bemerken nach der Selbstverwirklichung eine Wandlung in ihrem Schaffen. Das Verständnis wird tiefer, der Ausdruck stärker, das Essenzielle kommt zum Vorschein. Die Bilder (z.B.) haben mehr Vibrationen, die sie lebendiger und ansprechender machen.

Das ist das erste Porträt, das ich seit der Grundschule gemalt habe 🙂