Ein grosser Meister ist gestern 253 Jahre alt geworden!

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Wir verneigen uns vor dem grossen Meister der Musik!

Mein Mann und ich haben eine spezielle Verbindung mit Mozart weil wir genau an dem Tag seines 250sten Geburtstages standesamtlich geheiratet haben. So ein Glück, dass keiner im Januar heiraten will 🙂 Der Standesamt-Terminkalender war völlig leergefegt und die Beamtin sagte wir können jeden Januartag haben, den wir wollen. Wir tipsten auf irgendeinen Tag unter der Woche und als wir später herausfanden, dass unser Hochzeitstag auch Mozart Geburtstag ist, waren wir sehr glücklich. Der Zufall war uns hold 🙂

Mein Zugang zu Mozart ist kein musikalischer, sondern ein vibratorischer. Erst durch die Vibrationen lernte ich seine Musik zu schätzen und seinen Genie zu verehren. Wie zum Beispiel an unserem Hochzeitstag: Mozarts Vibrationen flossen in Strömen und alles war so leicht, fröhlich, verspielt. Die ganze Zeremonie über machten wir Witze mit dem Standesbeamten und lachten. Es war ein wunderbarer Tag!
Genau die gleiche Art von Vibrationen spürte ich als wir Mozart´s Geburtshaus in Salzburg besuchten. Keine Spur von der Schwere und Ernsthaftigkeit, die auf der Stadt lasten; wieder diese verspielte Leichtigkeit und Lebensfreude und alles förmlich überflutet mit Vibrationen.

Seit diesen zwei Ereignissen höre ich Mozart´s Musik mit einem anderen Ohr 🙂

Und hier sind zwei Fotos, die wir in seinem Haus gemacht haben, bevor uns gesagt wurde, dass fotografieren verboten ist 🙂

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Sein Haus von aussen:
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Tadahiro Uesugi und die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

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Tadahiro Uesugi

Uesugi ist mein Lieblingsillustrator. Ich finde Kunderas Buchtitel: „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ beschreibt seine Bilder perfekt.
Irgendwie glaube ich mich erinnern zu können, als Kind die Welt so wahrgenommen zu haben wie sie in Uesugi´s Illustrationen ist: voller Leichtigkeit, Humor und Gelassenheit.

der Weise ist bescheiden und nicht nur…

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Shri Ganesha gilt in Indien als der Gott der Weisheit und Unschuld. Da er sehr bescheiden ist begleitet ihn nur eine kleine Maus. Letztens hat mir jemand dieses schöne Bild geschickt wo die Symbole, die in den Darstellungen Shri Ganeshas oft auftauchen, erklärt sind. Enjoy! 🙂

Freude hat kein Gegenpaar

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Wir pendeln das Lebenlang zwischen Glück und Unglück. Sometimes happy, sometimes sad. Das ist menschlich. Es gibt aber einen Zustand der reinen Freude, der kein Gegenpaar hat, keinen Grund braucht und aus sich selbst heraus einfach da ist.

Das hier ist mein Lieblingszitat:
„Freude ist einzig, und wenn man einmal in den Ozean der Freude springt, dann lernt man ganz einfach, wie man alles geniessen und sich an allem erfreuen kann, egal ob es schön oder lächerlich ist. In dem einen Fall sieht man die Schönheit, im anderen den Humor.“
Shri Mataji Nirmala Devi

Frauen wie Göttinnen

Meine Blog-Freundin Radha, die aus Italien stammt aber seit einigen Jahren in Hong Kong lebt, hat mich aufmerksam auf dieses schöne, traditionell chinesische Kleidungsstück gemacht. Hanfu ist sehr angenehm zum Tragen hat sie mir gesagt und anders als Kimono auch sehr einfach zum Anziehen.

Es fasziniert mich immer wieder wie die traditionellen Kleider die Schönheit einer Frau unterstreichen. Sie lassen Frauen wie Göttinnen aussehen oder im Falle des Hanfus wie kostbare Blumenblühten. Und die Männer wie Männer. Hanfu bringt es sogar fertig auf einer Frau weiblich auszusehen und auf einem Mann männlich 🙂

Radhas Blog ist voller Inspiration und frischer, orgineller Ideen. Und was mir besonders gefällt sie bringt einem den Alltag in Hong Kong näher. Man findet auch allerlei Interessantes über die Chinesische Kultur.

Link: Boundless Inspiration

Meine Lieblingsartikeln von ihr:
Tao is here
Chinese Essence
Cooking does really make people queens and kings
Green Souls of the World
Silent Worrior´s notes on the weekend
und vieles mehr

Wer sich noch mehr von den schönen Hanfus anschauen möchte kann diesen Blog besuchen. Die Fotos stammen von dort. Man kann sich sogar einen Hanfu bestellen wenn man chinesisch kann 🙂

Transit

Das ist das schwerste Buch, das ich je gekauft habe, aber ich konnte einfach nicht widerstehen. Uwe Ommer, der Autor, reiste 4 Jahre lang durch die ganze Welt und machte 1000 Fotos von Familien.

Aus den Fotos und irgendwelchem Krimskrams, das er auf dem Weg gesammelt hat, machte er wunderbare Collagen in die auch angenehm fliessende, interessante Texte eingebaut sind. Ich finde das Buch und die Idee toll und bin echt neugierig wie lange er gebraucht hat um die urvielen Seiten zu designen 😉

Bescheidenheit in chinesischer Tradition


Leela

Es gibt Bücher, die man einmal liest und nie wieder zu ihnen zurückkehrt und es gibt Bücher, die einen das ganze Leben lang begleiten. I Ging ist für mich so ein Buch. Damit bin ich in einer guten Gesellschaft 🙂 Konfuzius war angeblich von dem Buch so fasziniert, dass er am Ende seines Langen Lebens bedauert hat, er hätte nicht mehr Zeit zur Verfügung gehabt um das Buch zu studieren.

Das Buch wurde immer wieder bearbeitet und um neue Komentare erweitert. Man kann also sagen, dass ein grosser Teil chinesischer Waisheit drinnen steckt.

Hier eine Kostprobe:

„Das Gesetz des Himmels macht das Volle leer und füllt das Bescheidene: wenn die Sonne am höchsten steht, muss sie nach himmlischem Gesetz dem Untergang zu, und wenn sie am tiefsten unter der Erde ist, geht sie einem neuen Aufstieg entgegen. Wenn der Mond voll ist nimmt er nach dem selben Gesetz ab, und wenn er leer ist, nimmt er wieder zu. Dieses himmlische Gesetz wirkt sich auch in den Schicksalen der Menschen aus. Das Gesetz der Erde ist das Volle zu verändern und dem Bescheidenen zuzufliessen: die hohen Berge werden von den Wassern abgetragen und die Täler aufgefüllt. Das Gesetz der Schicksalsmächte ist, dem Vollen zu schaden und dem Bescheidenen Glück zu spenden. Und auch die Menschen hassen das Volle und lieben das Bescheidene“.

Interessanter Link

Hab die Gedanken beim Malen verloren :)


Leela

Warum ist es besser zumindest ab und zu gedankenfrei zu sein? Und warum fällt es den meisten von uns so schwer? Ich muss gleich am Anfang anmerken, dass gedankenfrei zu sein etwas völlig anderes ist als gedankenlos zu sein. So schwierig und selten das eine, so einfach und heufig das andere 🙂

Mach einen Experiment und versuche 2 minuten lang an absolut nichts zu denken.

Und hat´s geklappt? Wenn ja gratuliere. Du bist wahrscheinlich einer jener äusserst seltenen Exemplare, die ihre Gedanken unter Kontrolle haben. Wenn nicht, macht auch nichts, es ist wie gesagt gar nicht so einfach.

Was passiert mit uns wenn wir gedankenfrei sind?
10 minuten gedanken frei zu sein ist als würde man aus einem zwei-wöchigen Erholungsurlaub zurückkommen. Der ganze parasympatische Nervensystem entspannt sich, die Energie fliesst verstärkt durch unser System und wir sind frisch und leicht. Ein Gefühl der Freude und inneren Friedens stellt sich ein. Man kann sagen, dass wir in diesen 10 minuten in der Realität sind.

Soll das heissen, dass die Mehrheit der Menschen die meiste Zeit in der Illusion lebt?
Nun, ja!

Wie wird man gedankenfrei?
Die Voraussetzung dafür ist die Selbstverwirklichung. In dem Moment wo die Kundalini über das Zentrum auf der Stirn (Agya Chakra) steigt werden wir gedankenfrei. Es ist so als würde man mit dem Flugzeug fliegen. Man fliegt zunächst durch eine Wolkendecke und dann auf einmal ist nichts als ein blauer ruhiger Himmel, alle Wolken liegen unter uns. Wenn wir annehmen, dass in diesem Bild die Wolken für Gedanken stehen, ist es ein ziemlich guter Vergleich.

Was hat das ganze mit dem Malen zu tun?
Beim Malen, Tanzen oder Musizieren kommt man leichter in den gedankenfreien Zustand. Nehmen wir zum Beispiel einen Musiker. Wenn er ständig daran denkt welche Note als nächstes kommt oder vielleicht an Noten, die er bereits gespielt hat, ist er wahrscheinlich noch ein Anfänger und seine Musik wird nicht gerade eine Begeisterungswelle auslösen.
Genauso ist es beim Malen. Man ist ganz im Hier und Jetzt.

Mein Mann und ich besuchen seit einigen Wochen einen Aquarellekurs. Und jedes Mal wenn wir aus dem Atelier raus sind, sind wir frisch und entspannt. Auch wenn ein stressiger Arbeitstag hinter uns liegt.

Ich kann jedem nur empfehlen damit seine Erfahrungen zu machen. Gedankenfreiheit ist eine jener Dinge auf die wir glauben leicht verzichten zu können, weil wir nicht wissen wie schön es ist. Wissen wir es einmal, können wir auf sehr viele andere Dinge verzichten, aber nicht mehr auf diesen Zustand der Freude und des Inneren Friedens.

Wer mehr zu diesem Thema lesen möchte, hier ist ein sehr interessanter LINK.