hey, bist du cool?


David

Wir sind umgeben von Coolness. Dies kann cool sein oder jenes, dieser Mensch, jenes paar Schuhe, dieser Ort, jenes Buch. Coolness lächelt uns von Plakatwänden an und Topdesigner versuchen uns ihre nonchalante, meist untragbare Mode (teuer) zu verkaufen.

Doch letztendlich entscheidet jeder selbst nach seinen ganz eigenen, undurchschaubaren Kriterien was für ihn/sie cool ist oder nicht.

Cool oder nicht cool ist dabei aber gar nicht so relativ. Alle Gegenstände, Menschen, Orte, ja sogar Klamotten! 🙂 haben coole oder warme Vibrationen – ganz unabhängig von unserer Meinung darüber. Cool ist alles was der Wahrheit entspricht (auch die Wahrheit ist kein relatives Begriff) und was die Menschen in ihrer Entwicklung, Schönheit ihres Wesens etc fördert.

Shri Mataji hat eine einfache Methode entwickelt wie man Vibrationen fühlen kann und hat sie allen Menschen geschenckt, damit wir endlich aufhören können im Kreis zu laufen.

Damit man Vibrationen fühlen kann, muss man zunächst die Selbstverwirklichung bekommen. Als erstes fühlen wir dann den Zustand unseres eigenen Subtilen Systems auf den Händeflächen (ob wir cool sind oder nicht quasi)… später dann mit ein bisschen Übung, oder auch ohne (je nach dem Zustand unseres Systems) können wir die Vibrationen eines jeden Menschen und jedes Gegenstandes fühlen.

Ist das nicht cool?

Ghandi´s Morgengebet

Als Shri Mataji als kleines Mädchen in Ghandi´s Ashram gewohnt hat, gab sie ihm einen Ratschlag wie er seine Gebete in einer bestimmten Reihenfolge, die den Chakren entsprechen, arrangieren soll.

So wurde jeden Morgen in Gandhiji´s Ashram gebeten:

„Early in the morning
I pray to that principle of my Spirit,
Which is the Truth, the Attention, and Joy
So that I should go
To the highest state in my Ascent.“

„In der Früh
bete ich zu dem Prinzip meines Geistes,
der Wahrheit, Aufmerksamkeit und Freude ist
so, dass ich steigen kann
bis zum höhsten Zustand meiner Entwicklung“.

Wo ist Deine Aufmerksamkeit?


Foto: Leela

Warum sind die Inder bloss solch begehrte Informatiker?
Liegt das ihnen in den Genen? 😉 Oder sind ihre Schulen so ausgezeichnet?

Ich denke der Grund ist ein anderer. Sie haben eine ausgezeichnete Aufmerksamkeit. Eine gute Aufmerksamkeit schweift nicht hier und da, sondern bleibt ruhig und fokusiert auf einer Aufgabe. Und ohne gute Aufmerksamkeit wird man kaum ein guter Programmierer.

Einmal habe ich indische Schüler während des Unterrichts gesehen (es waren noch Kinder, vielleicht 7 oder 8 Jahre alt). Eine ziemlich grosse Klasse für unsere Verhältnisse – ca. 70 Kinder. Alle sassen auf der Erde, Aufmerksamkeit auf die Lehrerin gelenkt, keiner hat herum geschaut, niemand war abgelenkt, es war so still und ruhig, dass man eine Fliege hören konnte. Das hat mich wirklich beeindruckt. Ich glaube so manche österreichische Lehrerin würde mit ihrer indischen Kollegin gerne tauschen und ihre 70-Personen Klasse übernehmen ;).

Als kleines Kind hatte ich auch eine ausgezeichnete Aufmerksamkeit. Ich konnte mir alles mühelos merken und habe nie etwas lernen müssen.

Die Aufmerksamkeit kann man trainieren (es ist aber etwas anderes als Gedächtnis). Man kann beobachten wo sie hingeht, wodurch sie sich hingezogen fühlt und sie disziplinieren.

Alle grossen Krieger haben an ihrer Aufmerksamkeit gearbeitet: die Samurais, die Krieger der indianischen Stämme usw.

Ohne gute Aufmerksamkeit sind wir wie ein Luftballon im Wind. Den Windströmen hilflos ausgeliefert. Wir sind nicht Herr unserer Selbst.

Aufmerksamkeit und Kinder
Viele Kinder im Westen sind Zappelphilipe dh. sie sind hyperaktiv und haben eine besonders schlechte Aufmerksamkeit, die sie keine zwei Minuten auf irgendwas richten können. Mit ihnen Mathehausübung zu machen treibt die Eltern zur Weissglut :).

Einmal habe ich gelesen, dass die Epilepsierate bei Kindern in Japan auf einmal scheinbar grundlos drastisch gestiegen ist. Die Ärzte haben versucht herauszufinden woran das liegt und schliesslich haben sie entdeckt, dass ein neuer Zeichenfilm im TV gezeigt wurde: Pikatschu oder etwas ähnliches, wo die Bilder sehr schnell wechseln und alles leuchtet, flimmert, zittert…

Solche Zeichentrickfilme können anscheinend nicht nur die Aufmerksamkeit des Kindes zerstören, sondern auch in manchen Fällen zur Epilepsie führen.

Meditation ist eine ausgezeichnete Methode um die Aufmerksamkeit zu trainieren, sowohl für Erwachsene als auch für die Eltern!

Die Aufmerksamkeit wird dabei auf den Scheitel gerichtet, innerlich wird alles still und entspannt, man fühlt einen kühlen Strom den Körper hinauf fliessen. Danach fühlt man sich frisch und leicht. Ich habe schon Kinder gesehen, die die Meditation so genossen haben, dass sie halbe Stunde ganz ruhig sitzend mit geschlossenen Augen in diesem Zustand geblieben sind.

Meditation für Kinder kann aber auch sehr spielerisch sein. So oder so… für die Aufmerksamkeit ist es eine wahre Wohltat und spätestens bei der nächsten Mathehausübung wird man die Früchte dieser Übung geniessen können 😉

Lese auch: Yoga als Therapie für hyperaktive Kinder

Verehrung der weiblichen Kraft in Europa


Foto: Leela

Das Foto oben habe ich in einer alten russischen Hütte gemacht. Der Reiseführer erzählte uns, dass in jeder dieser Hütten ein Altar in einer Ecke befestigt war auf dem meist ein Marienbild (bzw. eine Marien-Ikone) stand.

Der Kult des Weiblichen Prinzip Gottes war in vorchristlichem Europa sehr stark und trotz aller Bemühungen der Missionare liess er sich bis heute nicht ausrotten. Die Menschen, denen es verboten wurde die Mutter-Göttin zu verehren, haben ihre Liebe und Hingabe auf die Maria Mutter von Jesus übertragen. Es gibt heute Länder, wo die Verehrung Marias stärker ist als die des Jesus.

Als ich klein war, dachte ich oft: es ist schon eine seltsame Familie; nur Vater und Sohn und ein mysteriöser Heiliger Geist aber keine Mutter. Eine Familie ohne Mutter konnte ich mir nicht so recht vorstellen. Ich dachte der Gott-Vater und sein Sohn müssen recht traurig sein so ganz allein.

Die Intelligenz eines Kindes ist so einfach, dass sie oft ins Schwarze trifft.

Und so hat die Hütte, in der wir geschlafen haben, von aussen ausgeschaut:

Interessante Links: Delphi

Den nehme ich mir mit ins Jenseits ;)

Der kapitalistische System beruht auf der Prämisse, dass die Menschen niemals zufrieden sein und ständig weiter konsumieren und wie die wilden einkaufen sollten, damit die Wirtschaft nicht zusammenbricht. Unsere Zufriedenheit wäre des Kapitalismus Todesfalle 🙂

Ein seltsames Streben, wo doch alle intelligenten Menschen bereits festgestellt haben, dass wir nichts und wirklich nichts, was wir da im Jahrelangen Bemühen eingehammstert haben mit ins Jenseits nehmen können.

Zeit aufzuräumen ;)


Foto: Leela

Wir reinigen regelmässig unsere Wohnungen, Häuser, Autos und alles mögliche. Es gibt sogar den berühmten Frühlingsputz bei dem fast das ganze Haus auseinander genommen wird 😉

Aber was ist mit unserem Inneren System? Vergessen und verstaubt, verstopf von allerlei Unnötigem wie: Ärger, Geiz, Schuldgefühle, Eifersucht und, und, und… werkelt er von sich hin. Dabei wäre ausgerechnet der innere Putz so wichtig!

Es ist wie ein gut instand gehaltenes Auto – es bringt uns sicher und comfortabel ans Ziel. Draussen mag ein Gewitter toben mit Wind, Regen und Blitz wir sitzen bequem in unserem Vehikel und geniessen von drinnen das Spektakel. Hat das Auto allerdings einen Motorschaden und Löcher im Dach wirds mit dem Geniessen schon etwas schwieriger.

Genauso ist es im Leben. Wenn wir unser Subtiles System zu reinigen anfangen, kann sich unser ganzes Leben ändern. Sahaja Yoga bietet eine breite Palette an Reinigungsmethoden. Ich werde einige von ihnen ausführlich in den nächsten Posts beschreiben.

Transit

Das ist das schwerste Buch, das ich je gekauft habe, aber ich konnte einfach nicht widerstehen. Uwe Ommer, der Autor, reiste 4 Jahre lang durch die ganze Welt und machte 1000 Fotos von Familien.

Aus den Fotos und irgendwelchem Krimskrams, das er auf dem Weg gesammelt hat, machte er wunderbare Collagen in die auch angenehm fliessende, interessante Texte eingebaut sind. Ich finde das Buch und die Idee toll und bin echt neugierig wie lange er gebraucht hat um die urvielen Seiten zu designen 😉