Sonnenaufgang

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Foto: Swing (Vaitarna)

Sonnenaufgänge sind voller Hoffnung und Freude. Sie sind wie ein Neuanfang. In den Sonnenuntergängen, so schön sie auch sind, schwingt immer eine nostaligsche Note nach dem vergangenen Tag, der sich gerade dem Ende neigt.

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Einmal hat mich meine 7-jährige Cousine gefragt, ob ich mir eine Welt ohne Zahlen vorstellen könnte. Ich musste lachen. Eine Welt ohne Zahlen – der Traum meiner Schuljahre. Während ich durch alle Unterrichtsfächer mühelos und ohne geringsten Zeiteinsatz durchgeschwebt bin, habe ich in Mathe wohl nie etwas so richtig verstanden. Da haben die besten Nachhilfelehrer nichts helfen können. Wie gerne hätte ich Mathe gegen Chinesisch ausgetauscht! Leute, die mit Zahlen jonglieren konnten, sind mir wie Superheros mit übernatürlichen Kräften vorgekommen. All die Jahre, all der Stress… und was ist davon geblieben? Das Notwendigste – was man eben so zum Einkaufen braucht. Verlorene Zeit – bestimmt hätte ich geschafft währenddessen fliessend chinesisch sprechen zu lernen 😉 

Nachdem ich maturiert habe, war mein einziger Gedanke: jetzt kann mich niemand dazu zwingen mich mit Zahlen zu beschäftigen!

Meine Welt ist eine Bildhafte, was immer ich mir nicht als Bild vorstellen kann, kann ich nicht verstehen.

-Warum fragst du mich das? – fragte ich meine kleine Cousine.
-Ach, hab nur so nachgedacht… habe gehört, dass die Zahlen nie enden sollen, es gibt unendlich viele. Kannst du dir das vorstellen?

– Nein, und du dir eine Welt ohne Zahlen?
– Ja – sagte sie lächelnd ohne weitere Erläuterungen.

Zakopane

Zakopane ist ein Dorf in den Bergen Polens, nicht allzuweit von Wien entfernt (ich glaube in 3 Stunden schafft man es dorthin mit dem Auto). Die polnischen Künstler haben es vor Jahren entdeckt, oder eher ausgegraben 😉 (die deutsche Version des Namens „Zakopane“ würde „Eingegraben“ heissen) und im Laufe der Zeit hat die Gegend zu einem gewissen Ruhm geschafft. Trotz vieler Touristen ist der Charme nicht verschwunden. Ich liebe vor allem die von Blumen überwucherten Gärten, scheinbar so chaotisch und doch ergibt das Ganze eine perfekte Harmonie :).

Und das Essen ist urlecker!!! (Ich hätte nie gedacht, dass es mir einmal als wichtig erscheinen wird das Essen zu erwähnen! Ich glaube ich werde erwachsen ;))

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Wo sind Hänsel und Gretel?

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Und das sind die traditionellen Einwohner – die Gorale (= Bergbewohner) 🙂

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Der Duft der Kälte

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Der erste Schnee in Wien! Ich öffnete in der Früh das Fenster und atmete ganz tief die kalte nach Schnee duftende Luft ein. Es ist mir gleich eingefallen wie wir als Kinder jeden Tag stundenlang Schlitten gefahren sind oder Iglos gebaut haben.

Ach der Winter kann ja auch sooo schön sein!!!

Diwali – das Fest des Lichts

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Foto Flickr: dhondusaxena

Es gibt ein wunderschönes Fest in Indian, das Diwali heisst. Das Fest des Lichts. Millionen von Menschen zünden Millionen von kleinen Lämpchen an, die den Spirit (Geist) in jedem Menschen symbolisieren.  Wenn man jemanden Realisation gibt ist es so als würde man ein Lämpchen in ihm anzünden. Die Tat ist nicht mehr symbolisch, sondern geht tiefer und erreicht seine eigentliche Bedeutung. Die Person, die die Selbstverwirklichung bekommen hat, kann sie wiederum an andere geben und so kommt mehr und mehr Licht in die Welt.

  Der Spirit ist ein Ausdruck reiner, göttlicher Freude und so sind realisierte Menschen sehr fröhlich. Diese Freude ist ein wahres Juwel und ist man einmal mit ihr in Berührung gekommen, erscheinen einem viele andere Dinge nicht erstrebenswert. 

„As the light, we have to give the light. We are here to give joy and happiness to everyone. There are so many ways of making others happy which we have to learn”. Shri Mataji