Meine Erfahrung mit Sahaja Yoga

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Ich suchte. Was genau ich zu finden hoffte, war mir nicht ganz klar, aber ich wusste es ist nichts von vergänglichem Wert.  Eines Tages sah ich auf der Strasse ein Plakat, das Meditationskurse ankündigte und ging hin. Wir sollten die Augen schließen und uns plätschernde Bäche und zwitschernde Vögelchen vorstellen. Die „Yogis“ grinsten, der Realität völlig entrückt, ununterbrochen. „Wenn das die Glückseligkeit sein soll, dann lässt sie einen ziemlich albern aussehen“ – dachte ich und entschied, dass dieser Meditationskurs nichts für mich ist. Warum sollte ich mir die Natur vorstellen. Da kann ich gleich lieber spazieren gehen.

Was immer ich suchte, es war mir klar, dass die Lehrer dort es nicht hatten. Ein paar Tage später entdeckte ich ein anderes Meditationsplakat. Eine schöne indische Frau war darauf abgebildet. Sie lächelte so süß und strahlte soviel Klarheit und Zufriedenheit aus. Etwas an Ihr berührte mich zutiefst und trotz meiner ersten enttäuschenden Erfahrung, ging ich zu diesem Treffen. Ich ahnte nicht, dass dieser Tag mein Leben völlig verändern würde. Wie anders waren die Menschen dort! Kein Dauergrinsen, kein Vogelgezwitscher, und keine plätschernden Bäche! Stattdessen erklärte jemand sehr eloquent unser subtiles System, die Kanäle, die Chakras, und dem folgte eine echte Erfahrung der aufsteigenden Kundalini. Ich fühlte wie sie meine Wirbelsäule entlang aufsteigt und aus der Fontanelle austritt. Und dann wurde mir nur noch heiß; was ein Zeichen dafür ist, dass das System blockiert ist und dass die Kundalini hart arbeitet um die gröbsten Schäden zu beseitigen.

Es dauerte noch ein paar Monate bis ein Strom angenehm kühler Vibrationen durch meinen Körper floss. An diesem Tag haben wir uns eine Rede von Shri Mataji angeschaut. Sie sagte etwas was mich sehr beeindruckte. Sie sagte wir sollen nicht glauben. Nicht mal ihr. Sondern wie Wissenschaftler an die Sache herangehen. Alles ausprobieren, mit unserer Selbstverwirklichung experimentieren, schauen wie sie sich auf uns und auf unsere Umgebung auswirkt. Ja, genau das werde ich tun! – sagte ich zu mir – Experimentieren, es ganz genau überprüfen. Und das tat ich. Die Resultate haben bei weitem alles was ich mir hätte vorstellen können übertrumpft. Mein ganzes Leben begann sich zum positiven zu wandeln. Zufriedenheit und Freude erfüllten mich und ich wurde urgut auf der Uni obwohl ich selten etwas lernte. Allein mit der positiven Wirkung von Sahaja Yoga, die ich selbst als Individuum erfahren habe, könnte ich ein Buch füllen. J Dieser Zustand ist so voller Freude, dass man den Wunsch hat ihn mit allen zu teilen. Man lernt dann auch die Sprache der Vibrationen – die faszinierendste aller Sprachen. Aber davon nächstes Mal.

2 thoughts on “Meine Erfahrung mit Sahaja Yoga

  1. Liebe Leela, das was Du geschrieben hast war bereits in der Sprache der Vibrationen – und ich freue mich auf mehr.

    Jeder, der das schon erlebt hat oder auch wer sich danach sehnt von Liebe und Freude erfüllt zu sein wird in Deinen Zeilen Dein Herz hören, wie es versucht von dieser Glückseligkeit zu erzählen.

    Alles Liebe

    Leo

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