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Archiv für die Kategorie ‘Gedichte’

Fuchs

Foto: Fennec Fox, Flickr
Ein Fuchs betrachtete bei Sonnenaufgang seinen Schatten und sprach: “Heute Mittag will ich ein Kamel verschlingen”. Den ganzen Morgen suchte er nach Kamelen.
Am Mittag betrachtete er wiederum seinen Schatten und sprach: “Eine Maus wird auch genügen.”
Khalil Gibran “Der Narr”

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Foto: fotopoetry (Ganapatipule, India)

Aus Gitanjali geschrieben von Rabindranath Tagore
An den Küsten von Bharat,
Wo die Menschen aller Nationen zusammenkommen,
Erwache mein Herz!
Mit erhobenen Händen
Schicke ich meine Hochachtung dem Gott der Menschheit,
Und mit einer feierlichen Stimme
Singe ich über seine Herrlichkeit.
Dem Ruf, von dem keiner weiss, von wem er erscholl,
Folgen unzählige Ströme von Menschen
Und vereinigen sich im Meer vom [...]

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Zwei aussergewöhnliche Männer treffen sich. Einer ist der führende Wissenschaftler seiner Zeit, der andere Poet und spiritueller Leader. Worüber würden sie sich wohl unterhalten?
Hier kann man es nachlesen.

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Danke Mutter!

„Ich bin von der Erde 
Sie ist meine Mutter 
Sie gebar mich stolz 
Sie zog mich auf mit Liebe 
Sie wiegte mich am Abend 
Sie schob den Wind herbei 
und ließ ihn singen 
Sie errichtete mir ein Haus 
aus harmonischen Farben 
Sie nährte mich 
mit den Früchten ihrer Felder 
Sie belohnte mich 
mit der Erinnerung an ihr Lächeln 
Sie bestrafte mich 
mit [...]

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Im Augenblick gefangene Ewigkeit

 
Foto: Artur Kolakowski

Das Gefühl, das man als Kind hatte…
den Augenblicken nicht zu gehören, sondern der Ewigkeitund gerade deshalb diese Augenblicke so vollkommen genießen zu können.
Voller Farben und Leichtigkeit.
Das Gefühl erwachsen zu sein…In Augenblicken gefangen. Augenblicken, die kommen und solchen, die waren,und auch solchen, die sein könnten oder hätten sein sollen.

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